Aktuelles

23. Oktober 2020

Philipp Wolke gewinnt wissenschaftlichen Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Limnologie (DGL)

Philipp Wolke wurde dieses Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Limnologie (DGL) für seine Masterarbeit und eine Publikation in der Fachzeitschrift „Water“ mit dem „Schwoerbel-Benndorf-Nachwuchspreis“ ausgezeichnet. Die Arbeit befasste sich mit Prozessen in der hyporheischen Zone, welche einen äußerst wichtigen Bereich in Fließgewässern darstellt.

Weiterführende Links:

21. September 2020

Verabschiedung der AVV-GeA zur Düngeverordnung im Bundesrat

Der Bundesrat hat in seiner 993. Sitzung der „Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung - AVV GeA)“ am 18.09.2020 zugestimmt. Nur Brandenburg stimmte gegen die Vorlage, die Sie sich hier [externer link] inkl. der angenommenen Änderungsanträge herunterladen können. Auch quasi „in letzter Sekunde“ gab es noch Änderungen, die nicht unwesentlich das Ergebnis beeinflussen, z. B. zur nunmehr nicht mehr pflichthaften Verwendung betrieblicher Daten der Landwirtschaft.

Damit bestehen nun in Deutschland erstmals einheitliche Vorgaben zur Umsetzung der Düngeverordnung. Nach § 13a der geänderten Düngeverordnung gelten künftig in mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten, die durch die Landesregierungen auszuweisen sind, zusätzliche Anforderungen. Die fachlich korrekte Ausweisung dieser Gebiete wird die Diskussionen in den nächsten Monaten und Jahren sicher prägen, das war auch Konsens beim Fachgespräch des BT-Ausschusses, zu dem Stephan Hannappel als Sachverständiger geladen war. Kein Konsens bestand jedoch zwischen den Sachverständigen zum aktuellen Status der Ausweisung dieser Gebiete, hier bestehen große Defizite, die für die Akzeptanz bei den betroffenen landwirtschaftlichen Betrieben zukünftig unbedingt weiter ausgeräumt werden sollten. Wir werden weiter über dieses bedeutende Thema berichten.

01. September 2020

Nicht öffentliches Fachgespräch im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages: "Aktuelle Fragen zum Grundwasserschutz und der Messstellen-Thematik"

Auf Einladung des BT-Ausschusses wird Stephan Hannappel zusammen mit fünf weiteren, geladenen Sachverständigen zu den auch in der Öffentlichkeit diskutierten brisanten Fragen den Mitgliedern des Ausschusses Rede und Antwort stehen. Es geht dabei u.a. um die Belastbarkeit des Messstellennetzes, die Rückverfolgbarkeit zu Nitrat- bzw. Phosphat-Eintragsquellen, den Zustand der Messstellen, der Messhäufigkeit sowie der Messtiefe im Vergleich zu den Nitratmessnetzen der anderen EU-Mitgliedstaaten sowie die Konzeption des deutschen Nitratmessstellennetzes.

27. August 2020

DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW) – Einspruchsberatung zum Normenentwurf DIN 38402-13, N 862 „Planung und Durchführung der Probenahme von Grundwasser“

Am 26./27.08.2020 erfolgte als Videokonferenz die umfassende Einspruchsberatung zur o. g. Norm. Stephan Hannappel nahm als Mitautor der Norm an der Konferenz teil. Alle 313 fachlichen Einwendungen konnten – nach z. T. intensiver fachlicher Diskussion – einvernehmlich geklärt werden. Das Sekretariat des DIN wird nunmehr die finale Fassung erstellen, die dann zeitnah beim DIN oder über den Beuth-Verlag bezogen werden kann.

25. August 2020

Studie von HYDOR & Ecologic Institut zu „Überprüfung der Auswirkungen des kooperativen Gewässerschutzes in Nordrhein-Westfalen“ abgeschlossen

Die im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Ecologic Institut gGmbH über einen Zeitraum von drei Jahren erstellte Studie wurde vom Ministerium veröffentlicht nunmehr frei gegeben.

In Fortführung der auf dem 12-Punkte-Programm von 1989 basierenden Evaluierung der Kooperationstätigkeiten wurden Auswirkungen der Gewässerschutzmaßnahmen bewertet. Die Kulisse bestand aus 18 Kooperationen mit 20 Wasserschutzgebieten, in denen die Trinkwasser­förderung durch landwirtschaftliche Maßnahmen zum Gewässerschutz flankiert wird. In zwei Gebieten wird das Trinkwasser aus Talsperren, in allen übrigen aus dem Grundwasser gewonnen. Erheblich verbessert werden sollte zukünftig das wasserwirtschaftliche Monitoring durchgeführter Kooperationsmaß-nahmen. Oft standen Daten von nur sehr wenigen Grund-wassermessstellen zur Verfügung. Bei oberirdischen Gewässern können hierfür Pegel, an denen automatisierte Mischproben gewonnen werden, sehr hilfreich sein, wie sie z. T. bereits vorhanden sind

Die Evaluationsstudie zu den Trinkwasserschutzkooperationen kann auf der Homepage des Landtages von NRW eingesehen werden (LINK).

16. August 2020

Neue Veröffentlichung in der Fachzeitschrift „bbr“ zu: „Hydrogeologischen und geophysikalischen Untersuchungen alter Grundwassermessstellen in Brandenburg“

Alte, nicht mehr im regelmäßigen Gebrauch befindliche Grundwassermessstellen können aufgrund ihres nicht mehr den technischen Regeln entsprechenden bautechnischen Zustandes eine potentielle Grundwassergefährdung darstellen und sollten daher ordnungsgemäß saniert und/oder zurückgebaut werden. Die Gefahr geht vor allem von nicht mehr vorhandenen bzw. funktionsuntüchtigen Ringraumabdichtungen und auch undichten Rohrverbindungen aus, über die kontaminiertes Oberflächenwasser rasch in das von Natur aus wirksam durch geringleitende Sperrschichten geschützte Grundwasser gelangen kann. Hierbei sollte bedacht werden, dass die Ringraumschüttung einer Grundwassermessstelle oder auch eines Brunnens, sofern es sich nicht um Abdichtmaterial handelt (Ton oder Ton-Zement-Suspension) ein in der Regel um eine Zehnerpotenz höheren kf-Wert aufweist, z. B. wenn Füllsand oder Füllkies geschüttet wurde. Das führt dazu, dass das Oberflächenwasser mit allen in ihm gelösten Bestandteilen auf direktem Weg im Ringraum zum Filter gelangt. Fachlich ist es geboten, dass eine Grundwassermessstelle den technischen Regeln entsprechend errichtet ist.

Der Geophysiker Karsten Baumann von der Fa. BLM Bohrlochmessung Storkow GmbH und Stephan Hannappel haben daher in der anerkannten Fachzeitschrift bbr Leitungsbau Brunnenbau Geothermie hierzu einen Artikel veröffentlicht, den Sie sich hier downloaden können.

02. Juni 2020

UBA-FuE-Projektbericht: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“ online verfügbar:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/veraenderungen-der-wasseraufnahme-speicherung

Für vier ausgewählte Stark- oder Dauerregenereignisse, die zu markanten Schäden geführt haben, wurde anhand regionaler Analysen herausgearbeitet, warum es zu den erheblichen Auswirkungen gekommen ist und welche Zusammenhänge zwischen der landwirtschaftlichen Flächennutzung und den Überflutungen bestehen. Aufbauend auf diesen Fallbeispielen wurden in Verbindung mit den Ergebnissen der Literaturrecherche und der Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Förder-programme Vorschläge für zukünftige Risikoabschätzungen und möglicher Gegenmaßnahmen erarbeitet sowie Handlungs- und Forschungsbedarf abgeleitet.

27. Mai 2020

Hydrogeologisches Gutachten an Hessischen Bauernverband e. V. übergeben

Mit dem (etwas sperrigen) Titel: „Fachliche Evaluierung der in der Anlage zur AVDüV vom 19.08.2019 aufgeführten „gefährdeten Gebiete“ hinsichtlich Konsistenz und Plausibilität der messstellen-bezogen verwendeten sowie der hydro-chemischen Daten des Grundwassers“ wurde dem Hessischen Bauernverband in Friedrichsdorf am Taunus das Gutachten zur Überprüfung der Ausweisung der sog. „roten Gebiete“ in Hessen übergeben. Das Gutachten wird inhaltlich mit der Fachbehörde HLNUG in Wiesbaden diskutiert, um das gegenseitige Verständnis der Problematik der Maßnahmenbelegung von Landwirten nach Düngeverordnung in den roten Gebieten zu versachlichen.

19. Mai 2020

Grundwassermessstellen und deren Belastung in MV - Informative Fachvorträge auf der Klausurtagung des Bauernverbandes M-V

Die Grundwassermessstellen sowie das Messstellennetz in Mecklenburg-Vorpommern waren ein zentrales Thema der Klausurtagung mit den Geschäftsführern der Kreis- und Regionalbauernverbände am 19. und 20. Mai in Teterow. Zur Fundstellenaufklärung an 35 Grundwassermessstellen des Landesmessnetzes hinsichtlich Nitrat, Ammonium und Pflanzenschutzmittelwirkstoffen sowie zu Qualitätsanforderungen an Messstellen und Messnetzen referierte Dr. Stephan Hannappel. Zum Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit berichtete Ute Hennings, Direktorin des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (LUNG). Hier erhalten Sie weitere Informationen.

12. Mai 2020

Sanierung Rangsdorfer See – die „Badewanne“ Berlins muss wieder sauber werden!

Mit dem Projekttitel: „Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des chemischen und ökologischen Zustandes des Rangsdorfer Sees einschließlich Kanalsystem Klein Venedig - Phase 2“ wurde die HYDOR vom Bauamt der Gemeinde Rangsdorf damit beauftragt, einen entscheidenden weiteren Baustein zum Erkenntnisgewinn dafür zu liefern, warum der See aktuell seine wichtige ökologische und Naherholungsfunktion nicht mehr leisten kann. Die sog. „2. Phase“ beinhaltet die Konzeption und Umsetzung eines einjährigen investigativen Monitorings zur Ermittlung der Belastungsursachen im Einzugsgebiet und ihres Anteils am Nährstoffeintrag in den Rangsdorfer See (Abflüsse, Konzentrationen).

Wir halten Sie über den Projektfortschritt bei Gelegenheit gerne auf dem Laufenden!

17. April 2020

Neue DIN-Norm zur Grundwasserprobenahme im Entwurf zur Kommentierung erschienen

Mit Ausgabedatum 2020-05 ist der Norm-Entwurf E DIN 38402-13 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Allgemeine Angaben (Gruppe A) - Teil 13: Planung und Durchführung der Probenahme von Grundwasser (A 13) erschienen. Das Dokument kann bei der Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin bezogen werden. Der Norm-Entwurf kann unter:

https://www.din.de/de/mitwirken/entwuerfe/ne-stellung/wdc-beuth:din21:320128062

kommentiert werden. Der Entwurf wurde unter Mitarbeit von Stephan Hannappel in langjähriger Arbeit von einem Expertenkreis erarbeitet. Wir rufen ausdrücklich zur Kommentierung auf!

10. April 2020

Neue Ausgabe des Wertermittlungsforums mit aktuellen Beiträgen zum Diskurs Landwirtschaft vs. Wasserwirtschaft erschienen

Die erste Quartalsausgabe 2020 der bei Gerichten ausgelegten Fachzeitschrift „Wertermittlungsforum für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Landespflege, Weinbau, Binnenfischerei und Pferde“ des Sachverständigenkuratoriums (SVK) e. V enthält in ausführlicher Form Beiträge einer Diskussionsveranstaltung zum aktuell spannungsgeladenen Thema Landwirtschaft und Wasser im Oktober 2019. Stephan Hannappel referierte dort zum Thema „Identifizierung der Einträge von Antibiotika-Wirkstoffen in das Grundwasser in intensiv landwirtschaftlich geprägten Regionen“. Durch die Untersuchungen im Auftrag des Umweltbundesamtes und des niedersächsischen NLWKN konnte zur Versachlichung der Debatte beigetragen werden. Die Ausgabe kann unter der ISSN-Nummer 0724-7648 bim SVK-Verlag, Hannover bezogen werden.

30. März 2020

Hydrogeologisches Gutachten an 23 Kreislandvolkverbände in Niedersachsen übergeben

Hinsichtlich der „Evaluierung der Einstufung von 41 Grundwasserkörpern in den schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat für den zweiten Bewirtschaftungsplan nach EG-WRRL im Jahr 2015 durch den NLWKN“ wurde dem Landvolk Niedersachsen ein hydrogeologisches Gutachten übergeben. Im Ergebnis des Gutachtens zeigten sich deutliche Mängel des Messstellennetzes des NLWKN in Niedersachsen. Das Gutachten wurde den zuständigen Ministerien übergeben und fand breiten Anklang in der Presse.

Unter https://landvolk.net/wp-content/uploads/2020/04/HYDOR-2020_Kurzfassung.pdf steht die Kurzfassung des Gutachtens als PDF zur Verfügung, das gesamte Gutachten wird auf Anfrage vom Landvolk ebenfalls digital zur Verfügung gestellt.

23. Januar 2020

Kontroverse über Interpretation messstellenbezogener Daten in Nordrhein-Westfalen im Ergebnis eines Gutachtens von HYDOR an das LANUV NRW

Das (bisher noch unveröffentlichte) Gutachten von HYDOR im Auftrag des LANUV NRW zur „Ist-Analyse, Ermittlung und Beseitigung von Defiziten und Einführung einer Qualitätskontrolle der WRRL-Grundwassermessnetze Nordrhein-Westfalens“, im Rahmen dessen auch 300 Grundwassermessstellen des WRRL-Messnetzes vor Ort auf Ihre Funktionstüchtigkeit untersucht wurden, sorgt für fachliche Kontroversen. In einem Artikel der Fachzeitschrift „SuS“ vom Februar 2020 (PDF) wurde daraufhin gewiesen, dass ein relativ großer Anteil der untersuchten Messstellen technische Mängel aufwies, die Zweifel an ihrer Funktionstüchtigkeit aufkommen lassen.

Das Umweltministerium NRW bezog daraufhin Stellung zu den im Artikel angesprochenen Kritikpunkten:

Link: www.umwelt.nrw.de

und der Präsident des LANUV bekräftigte in einem nachfolgenden Interview nochmals den Standpunkt des Landesamtes:

Link: www.susonline.de

Bilden Sie sich gerne selbst zu diesem aktuellen und bedeutsamen Thema Ihre Meinung. Sollte unser Gutachten veröffentlicht werden, informieren wir gerne darüber.

23. Januar 2020

Wasserhaushalt in Niedersachsen – Projekt: „Erstellung eines Hydrologischen Modells und Erweiterung eines Messnetzes zur Erhebung von Wasserständen wiedervernässter Niedermoorflächen in der Dümmerniederung“

Vom Niedersächsisch Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz haben wir diesen fachlich spannenden Auftrag erhalten. Ziel des Projektes ist es, eine für den Klima-, Moor- und Naturschutz optimale Wiedervernässung in der Dümmerniederung zu gewährleisten. Hierfür soll die Wasserstandsteuerung so austariert und umgesetzt werden, dass künftig beide Ziele, die von Natura 2000 und des Klimaschutzes, erreicht werden. Dies soll auch unter Beibehaltung einer wirtschaftlich tragfähigen extensiven Grünlandbewirtschaftung durch die Landwirtschaft erfolgen. Das Projekt ist über eine Laufzeit von einem Jahr angelegt und beinhaltet auch Feldarbeiten zur Anlage wasserwirtschaftlicher Infrastruktur im Umfeld des Dümmers.

19. Dezember 2019

Vortrag von Stephan Hannappel anlässlich der Tagung des Arbeitskreises Landwirtschaft der VR AgrarBeratung AG anlässlich der Grünen Woche im Januar 2020 in Berlin

Auf Einladung der Genossenschaftsbank Weser-Ems e.V. wird Herr Hannappel zum Thema „Rote Gebiete: Fachliche Bewertung der Ausweisung der Gebietskulissen, Konsequenzen für die Landwirtschaft, weitere Vorgehensweise“ sprechen und dabei vor allem auf die hydrogeologischen Anforderungen an die in der Grundwasserverordnung von 2017 und in aktuellen Landesdüngeverordnungen enthaltenen Gebietsausweisungen eingehen. Diese erlangen für Landwirte aufgrund der geplanten Restriktionen landwirtschaftlicher Maßnahmen zukünftig eine große Bedeutung.

10. Dezember 2019

Poster von Alexander Strom auf der Jahrestagung der FH-DDGV im März 2020 in Leipzig

Zum Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“ wird Alexander Strom ein Poster mit dem Thema: „Einfluss von Hauptkultur und Bewirtschaftungsform auf die Abflussbildung auf landwirtschaftlichen Flächen bei Sturzflutereignissen“ vorstellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Diskussionen auf der Tagung!

02. Dezember 2019

Neues F & E-Vorhaben: „Instrumente zur Förderung naturverträglicher dezentraler Wasserrückhaltemaßnahmen“ im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz, Bonn

In einer Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Kasseler Büros IfÖL (Institut für ökologische Landwirtschaft) GmbH und BÖF (Büro für angewandte Ökologie und Forstplanung) GmbH) werden wir in den nächsten drei Jahren an den Klimaschutz angepasste Maßnahmen zur Schonung des Naturhaushaltes recherchieren, evaluieren und dem BfN empfehlen. Hierbei steht stehen sowohl die Wasserrückhaltung in Trockenperioden als auch in Zeiten kurzzeitig wirksamer Starkregenereignisse, die zukünftig an Bedeutung in Deutschland gewinnen werden, im Vordergrund. Wir werden über Inhalte und Ergebnisse des Projektes zu gegebener Zeit informieren.

07. November 2019

Nächste Sitzung des Runden Tisches Großenkneten mit dem „Begleitgutachter“ Dr. Hannappel

Die Arbeit am Runden Tisch geht in seine entscheidende Phase mit Vorstellung des hydrogeologischen Gutachtens durch den Sachverständigen des OOWV sowie seiner Begleitung durch HYDOR. Aufgrund der trockenen Jahre und des zunehmenden Wasserbedarfes in der Region bestehen gravierende Konflikte zwischen den Ansprüchen des Wasserversorgers und den Befürchtungen der örtlichen Bevölkerung hinsichtlich u.a. der ökologischen Auswirkungen der Grundwasserentnahmen, die möglichst im Vorfeld des Wasserrechtsantrages einvernehmlich gelöst werden sollen. (weitergehende und aktuelle Informationen dazu jeweils auf www.oowv.de)

16. Oktober 2019

UBA-Fachgespräch „Entwicklung praxisrelevanter Risikominderungsmaßnahmen und einer guten fachlichen Anwendung für Stallinsektizide (PT 18) und Stalldesinfektionsmittel (PT 03) für den Umweltbereich“

In den Räumen der Bundespressekonferenz in Berlin wurde das abschließende Fachgespräch zum FuE-Vorhaben „Stall“ seitens der ARGE Ramboll Deutschland GmbH / TiHo Hannover und HYDOR mit eingeladenen Experten aus Deutschland erfolgreich durchgeführt. Ziel des Expertengespräches war es, die Frage: „Wie können Umwelteinträge von Desinfektionsmitteln und Insektiziden aus der Tierhaltung minimiert bzw. verhindert werden - ohne die Tiergesundheit zu gefährden?“ zu beantworten. Dazu konnten für den Abschlussbericht des Projektes, der im Frühjahr 2020 auf den Seiten des Umweltbundesamtes veröffentlicht werden soll, wichtige Impulse gesammelt werden.

02. Oktober 2019

Projekt: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“

im Auftrag des Umweltbundesamtes durch die ARGE Ramboll Deutschland GmbH / IfÖl GmbH und HYDOR erfolgreich abgeschlossen. Der Abschlussbericht wird demnächst auf der Seite des Umweltbundesamtes zur Verfügung stehen (eine Projektskizze findet sich unter „Projekte“ auf unserer Seite). Die Projektergebnisse weisen mögliche Lösungen für das aktuell durch den Klimawandel immer stärkere Problem des Wasserabflusses insbesondere in den hügeligen Mittelgebirgsräumen Deutschlands aus.

30. September 2019

Studie: Methode zur Ermittlung des Phosphoreintrags über das Grundwasser in den Barleber See bei Magdeburg für die Landeshauptstadt erfolgreich abgeschlossen

Bei dem für die Naherholung in Magdeburg bedeutenden Badesee erfolgte bereits 1986 – erstmalig in der DDR - eine Sanierung mit Aluminiumsulfat, die den chemischen und ökologischen Zustand des Sees über viele Jahre stabilisieren konnte. Nach 30 Jahren waren dann aber ab dem Jahr 2016 abrupt erhebliche Phosphor-Konzentrationsanstiege und Massenentwicklungen von Cyanobakterien zu be­obachten, die die Nutzung des Sees einschränkten. Vor einer weiteren chemisch induzierten Sa­nie­rung sollten daher zunächst mögliche externe Phosphor-Eintragsfrachten ermittelt werden, um die Nachhaltigkeit der Maßnahme gewährleisten zu können. Dies konnte durch unsere Quantifizie­rung der grundwasserbürtigen Phosphorfrachten in den Barleber See mit nur 13 kg/a im Zustrom erreicht werden. Wir werden demnächst auch in der Zeitschrift KW der DWA über die Studie berichten. Weitere Informationen finden sich hier: Link

26. September 2019

Landeskonzept zum zukünftigen Umgang mit sog. „Alt-Grundwassermessstellen“ in Brandenburg erarbeitet

Im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Brandenburg konnte erstmals ein grundlegendes Konzept für den zukünftigen Umgang mit „alten“, nicht mehr im Gebrauch befindlichen Grundwassermessstellen erarbeitet werden, das dem Gefährdungspotential dieser zumeist maroden Bauwerke für das Grundwasser gerecht wird. Auf dem Grundwasser-Kolloquium des Landesamtes für Umwelt am 26.09.2019 in Potsdam-Groß Glienicke stellte Herr Hannappel die Grundzüge des Konzeptes vor.

12. August 2019

Erstmalig wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Abwasser aus einer Gülleaufbereitungsanlage in ein oberirdisches Fließgewässer in Deutschland erteilt

Auf Grundlage eines „Fachbeitrages zur Wasserrahmenrichtlinie“ der HYDOR Consult GmbH wurde seitens einer Wasserbehörde in Niedersachsen auf Basis der §§ 8, 9 und 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erstmalig in Deutschland die Erlaubnis erteilt, gereinigtes Abwasser aus einer Gülleaufbereitungsanlage mit angeschlossener Umkehrosmose in ein Gewässer II. Ordnung einleiten zu dürfen. Diese Technologie wird dringend benötigt, um die Nährstoffüberschüsse in der Region minimieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Grundwassers leisten zu können.

13. Juli 2019

DWA-Fachgremium Grundwasser/Seeinteraktion: „Methoden zur Charakterisierung von Grundwasser-See-Systemen und deren Interaktion“

Im neuen Fachgremium der DWA bringt Herr Dr. Stephan Hannappel die Erfahrungen aus verschiedenen Projekten der HYDOR Consult GmbH zu den hydraulischen Wechselwirkungen Grundwasser-Seen in die Expertenrunde mit ein. Ziel des Fachgremiums ist die Erarbeitung einer Publikation. Wir halten Sie dazu her auf dem Laufenden.

12. Juni 2019

Vortrag von Stephan Hannappel auf der Tagung „Wasserwirtschaft und Landwirtschaft 2.0“ des Sachverständigenkuratoriums e.V. und der Universität Trier am 24./25.10.2019 in Fulda

Auf Einladung des SVK e.V. spricht Herr Hannappel zum Thema „Aufklärung der Ursachen des Eintrages von Antibiotikawirkstoffen im Grundwasser landwirtschaftlich geprägter Regionen“ und wird dazu über die umfangreichen Untersuchungsergebnisse der Forschungsprojekte im Auftrag des Umweltbundesamtes sowie des niedersächsischen NLWKN berichten.
Das Tagungsprogramm können sie hier (PDF) einsehen.

01. Mai 2019

Vortrag von Stephan Hannappel beim Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) NRW am 01./02.07.2019 in Essen

Anlässlich der Tagung der BEW GmbH in Essen spricht Herr Hannappel zum Thema: „Qualitätssichernde Anforderungen an Bau und Betrieb von Grundwassermessstellen“. Dabei kann er auf seine Erfahrungen im Projekt im Auftrag des LANUV NRW zu qualitätssichernden Untersuchungen an Grundwassermessstellen zurückgreifen.

15. April 2019

Vortrag von Stephan Hannappel auf der Klausurtagung der Geschäftsführer der Kreis- und Regionalbauernverbände am 22.05. und 23.05.2019 in Ueckermünde

Auf Einladung des Landesbauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern (BV-MV) berichtet Herr Hannappel aus dem aktuellen Anlass der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung (DüV) über Möglichkeiten der „Fundstellenaufklärung von Nährstoffeinträgen ins Grundwasser und Bewertung des chemischen Zustandes eines Grundwasserkörpers“. Das Thema wird in vielen Ländern aktuell sehr kontrovers zwischen Wasser- und Landwirtschaft diskutiert.

01. April 2018

Interview mit Stephan Hannappel in der landwirtschaftlichen Fachzeitschrift „SuS“ zu den „roten Gebieten“

In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „SuS“ (Schweinezucht und Schweinemast) äußert sich Herr Hannappel im Rahmen eines „Brennpunkt“-Interviews der Redaktion zu hydrogeologischen Aspekten der räumlichen Abgrenzung der sog. „roten Gebiete“ in Deutschland, also den Grundwasserkörpern im schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat. Sie können das Interview auf der Seite der „SuS“ online nachlesen oder hier downloaden.

01. März 2019

Neue Veröffentlichung in der „HyWa (Hydrologie und Wasserbewirtschaftung) zum Thema „Hintergrundgehalte im Grundwasser“

Im Auftrag des Landesbetriebes Hochwasserschutz und Wasserwesen erarbeiteten wir für eine große Zahl anorganischer Haupt- und Nebeninhaltsstoffe sowie Spurenelemente des Grundwassers in den hydrogeologischen Bezugseinheiten des Landes geogene Hintergrundwerte, die im Vergleich mit den Schwellenwerten der Grundwasserverordnung dazu verwendet werden, die Grundwasserkörper in den „guten“ oder „schlechten“ chemischen Zustand zu versetzen.

Sie können den in der HyWa dazu erschienenen Artikel auf der Internetseite der HyWa unter www.hywa-online.de oder hier (PDF) downloaden.

28. Februar 2019

In eigener Sache: Elzbieta Rejman-Rasinska geht nach 42 Jahren Berufstätigkeit als Geologin in den Ruhestand

Frau Rejman begann Ihre berufliche Laufbahn nach dem Studium an der Technischen Universität Krakau 1977 als Quellenoberinspektorin bei der Gemeinschaft der Krakauer Kurorte-Heilstätten. 1983 erfolgte Ihre Ernennung durch das Bezirksbergamt in Krakau zur Lagerstätten-Ingenieurin. Nach Ihrer Übersiedelung nach Deutschland war Sie u. a. als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Wasserchemie und chemische Balneologie der Technischen Universität München angestellt. Seit 2002 arbeitete Frau Rejman in unserem Unternehmen und erwarb sich dabei große Verdienste u. a. in der hydrogeologischen Feldbetreuung unzähliger Bohrungen beim Bau von Grundwassermessstellen und Brunnen in der nordostdeutschen Region. Ihr Detailierungsgrad bei der petrographischen Ansprache von Lockersedimenten war vorbildlich. Frau Rejman wird unser Unternehmen auch nach Erreichung der Altersrente gerne weiter in Teilzeit unterstützen, darüber freuen wir uns sehr.