Aktuelles

02. Juni 2020

UBA-FuE-Projektbericht: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“ online verfügbar:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/veraenderungen-der-wasseraufnahme-speicherung

Für vier ausgewählte Stark- oder Dauerregenereignisse, die zu markanten Schäden geführt haben, wurde anhand regionaler Analysen herausgearbeitet, warum es zu den erheblichen Auswirkungen gekommen ist und welche Zusammenhänge zwischen der landwirtschaftlichen Flächennutzung und den Überflutungen bestehen. Aufbauend auf diesen Fallbeispielen wurden in Verbindung mit den Ergebnissen der Literaturrecherche und der Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Förder-programme Vorschläge für zukünftige Risikoabschätzungen und möglicher Gegenmaßnahmen erarbeitet sowie Handlungs- und Forschungsbedarf abgeleitet.

27. Mai 2020

Hydrogeologisches Gutachten an Hessischen Bauernverband e. V. übergeben

Mit dem (etwas sperrigen) Titel: „Fachliche Evaluierung der in der Anlage zur AVDüV vom 19.08.2019 aufgeführten „gefährdeten Gebiete“ hinsichtlich Konsistenz und Plausibilität der messstellen-bezogen verwendeten sowie der hydro-chemischen Daten des Grundwassers“ wurde dem Hessischen Bauernverband in Friedrichsdorf am Taunus das Gutachten zur Überprüfung der Ausweisung der sog. „roten Gebiete“ in Hessen übergeben. Das Gutachten wird inhaltlich mit der Fachbehörde HLNUG in Wiesbaden diskutiert, um das gegenseitige Verständnis der Problematik der Maßnahmenbelegung von Landwirten nach Düngeverordnung in den roten Gebieten zu versachlichen.

19. Mai 2020

Grundwassermessstellen und deren Belastung in MV - Informative Fachvorträge auf der Klausurtagung des Bauernverbandes M-V

Die Grundwassermessstellen sowie das Messstellennetz in Mecklenburg-Vorpommern waren ein zentrales Thema der Klausurtagung mit den Geschäftsführern der Kreis- und Regionalbauernverbände am 19. und 20. Mai in Teterow. Zur Fundstellenaufklärung an 35 Grundwassermessstellen des Landesmessnetzes hinsichtlich Nitrat, Ammonium und Pflanzenschutzmittelwirkstoffen sowie zu Qualitätsanforderungen an Messstellen und Messnetzen referierte Dr. Stephan Hannappel. Zum Landesmessnetz Grundwasserbeschaffenheit berichtete Ute Hennings, Direktorin des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie MV (LUNG). Hier erhalten Sie weitere Informationen.

12. Mai 2020

Sanierung Rangsdorfer See – die „Badewanne“ Berlins muss wieder sauber werden!

Mit dem Projekttitel: „Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des chemischen und ökologischen Zustandes des Rangsdorfer Sees einschließlich Kanalsystem Klein Venedig - Phase 2“ wurde die HYDOR vom Bauamt der Gemeinde Rangsdorf damit beauftragt, einen entscheidenden weiteren Baustein zum Erkenntnisgewinn dafür zu liefern, warum der See aktuell seine wichtige ökologische und Naherholungsfunktion nicht mehr leisten kann. Die sog. „2. Phase“ beinhaltet die Konzeption und Umsetzung eines einjährigen investigativen Monitorings zur Ermittlung der Belastungsursachen im Einzugsgebiet und ihres Anteils am Nährstoffeintrag in den Rangsdorfer See (Abflüsse, Konzentrationen).

Wir halten Sie über den Projektfortschritt bei Gelegenheit gerne auf dem Laufenden!

17. April 2020

Neue DIN-Norm zur Grundwasserprobenahme im Entwurf zur Kommentierung erschienen

Mit Ausgabedatum 2020-05 ist der Norm-Entwurf E DIN 38402-13 Deutsche Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung - Allgemeine Angaben (Gruppe A) - Teil 13: Planung und Durchführung der Probenahme von Grundwasser (A 13) erschienen. Das Dokument kann bei der Beuth Verlag GmbH, 10772 Berlin bezogen werden. Der Norm-Entwurf kann unter:

https://www.din.de/de/mitwirken/entwuerfe/ne-stellung/wdc-beuth:din21:320128062

kommentiert werden. Der Entwurf wurde unter Mitarbeit von Stephan Hannappel in langjähriger Arbeit von einem Expertenkreis erarbeitet. Wir rufen ausdrücklich zur Kommentierung auf!

10. April 2020

Neue Ausgabe des Wertermittlungsforums mit aktuellen Beiträgen zum Diskurs Landwirtschaft vs. Wasserwirtschaft erschienen

Die erste Quartalsausgabe 2020 der bei Gerichten ausgelegten Fachzeitschrift „Wertermittlungsforum für Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau, Landespflege, Weinbau, Binnenfischerei und Pferde“ des Sachverständigenkuratoriums (SVK) e. V enthält in ausführlicher Form Beiträge einer Diskussionsveranstaltung zum aktuell spannungsgeladenen Thema Landwirtschaft und Wasser im Oktober 2019. Stephan Hannappel referierte dort zum Thema „Identifizierung der Einträge von Antibiotika-Wirkstoffen in das Grundwasser in intensiv landwirtschaftlich geprägten Regionen“. Durch die Untersuchungen im Auftrag des Umweltbundesamtes und des niedersächsischen NLWKN konnte zur Versachlichung der Debatte beigetragen werden. Die Ausgabe kann unter der ISSN-Nummer 0724-7648 bim SVK-Verlag, Hannover bezogen werden.

30. März 2020

Hydrogeologisches Gutachten an 23 Kreislandvolkverbände in Niedersachsen übergeben

Hinsichtlich der „Evaluierung der Einstufung von 41 Grundwasserkörpern in den schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat für den zweiten Bewirtschaftungsplan nach EG-WRRL im Jahr 2015 durch den NLWKN“ wurde dem Landvolk Niedersachsen ein hydrogeologisches Gutachten übergeben. Im Ergebnis des Gutachtens zeigten sich deutliche Mängel des Messstellennetzes des NLWKN in Niedersachsen. Das Gutachten wurde den zuständigen Ministerien übergeben und fand breiten Anklang in der Presse.

Unter https://landvolk.net/wp-content/uploads/2020/04/HYDOR-2020_Kurzfassung.pdf steht die Kurzfassung des Gutachtens als PDF zur Verfügung, das gesamte Gutachten wird auf Anfrage vom Landvolk ebenfalls digital zur Verfügung gestellt.

23. Januar 2020

Kontroverse über Interpretation messstellenbezogener Daten in Nordrhein-Westfalen im Ergebnis eines Gutachtens von HYDOR an das LANUV NRW

Das (bisher noch unveröffentlichte) Gutachten von HYDOR im Auftrag des LANUV NRW zur „Ist-Analyse, Ermittlung und Beseitigung von Defiziten und Einführung einer Qualitätskontrolle der WRRL-Grundwassermessnetze Nordrhein-Westfalens“, im Rahmen dessen auch 300 Grundwassermessstellen des WRRL-Messnetzes vor Ort auf Ihre Funktionstüchtigkeit untersucht wurden, sorgt für fachliche Kontroversen. In einem Artikel der Fachzeitschrift „SuS“ vom Februar 2020 (PDF) wurde daraufhin gewiesen, dass ein relativ großer Anteil der untersuchten Messstellen technische Mängel aufwies, die Zweifel an ihrer Funktionstüchtigkeit aufkommen lassen.

Das Umweltministerium NRW bezog daraufhin Stellung zu den im Artikel angesprochenen Kritikpunkten:

Link: www.umwelt.nrw.de

und der Präsident des LANUV bekräftigte in einem nachfolgenden Interview nochmals den Standpunkt des Landesamtes:

Link: www.susonline.de

Bilden Sie sich gerne selbst zu diesem aktuellen und bedeutsamen Thema Ihre Meinung. Sollte unser Gutachten veröffentlicht werden, informieren wir gerne darüber.

23. Januar 2020

Wasserhaushalt in Niedersachsen – Projekt: „Erstellung eines Hydrologischen Modells und Erweiterung eines Messnetzes zur Erhebung von Wasserständen wiedervernässter Niedermoorflächen in der Dümmerniederung“

Vom Niedersächsisch Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz haben wir diesen fachlich spannenden Auftrag erhalten. Ziel des Projektes ist es, eine für den Klima-, Moor- und Naturschutz optimale Wiedervernässung in der Dümmerniederung zu gewährleisten. Hierfür soll die Wasserstandsteuerung so austariert und umgesetzt werden, dass künftig beide Ziele, die von Natura 2000 und des Klimaschutzes, erreicht werden. Dies soll auch unter Beibehaltung einer wirtschaftlich tragfähigen extensiven Grünlandbewirtschaftung durch die Landwirtschaft erfolgen. Das Projekt ist über eine Laufzeit von einem Jahr angelegt und beinhaltet auch Feldarbeiten zur Anlage wasserwirtschaftlicher Infrastruktur im Umfeld des Dümmers.

19. Dezember 2019

Vortrag von Stephan Hannappel anlässlich der Tagung des Arbeitskreises Landwirtschaft der VR AgrarBeratung AG anlässlich der Grünen Woche im Januar 2020 in Berlin

Auf Einladung der Genossenschaftsbank Weser-Ems e.V. wird Herr Hannappel zum Thema „Rote Gebiete: Fachliche Bewertung der Ausweisung der Gebietskulissen, Konsequenzen für die Landwirtschaft, weitere Vorgehensweise“ sprechen und dabei vor allem auf die hydrogeologischen Anforderungen an die in der Grundwasserverordnung von 2017 und in aktuellen Landesdüngeverordnungen enthaltenen Gebietsausweisungen eingehen. Diese erlangen für Landwirte aufgrund der geplanten Restriktionen landwirtschaftlicher Maßnahmen zukünftig eine große Bedeutung.

10. Dezember 2019

Poster von Alexander Strom auf der Jahrestagung der FH-DDGV im März 2020 in Leipzig

Zum Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“ wird Alexander Strom ein Poster mit dem Thema: „Einfluss von Hauptkultur und Bewirtschaftungsform auf die Abflussbildung auf landwirtschaftlichen Flächen bei Sturzflutereignissen“ vorstellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und anregende Diskussionen auf der Tagung!

02. Dezember 2019

Neues F & E-Vorhaben: „Instrumente zur Förderung naturverträglicher dezentraler Wasserrückhaltemaßnahmen“ im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz, Bonn

In einer Arbeitsgemeinschaft mit den beiden Kasseler Büros IfÖL (Institut für ökologische Landwirtschaft) GmbH und BÖF (Büro für angewandte Ökologie und Forstplanung) GmbH) werden wir in den nächsten drei Jahren an den Klimaschutz angepasste Maßnahmen zur Schonung des Naturhaushaltes recherchieren, evaluieren und dem BfN empfehlen. Hierbei steht stehen sowohl die Wasserrückhaltung in Trockenperioden als auch in Zeiten kurzzeitig wirksamer Starkregenereignisse, die zukünftig an Bedeutung in Deutschland gewinnen werden, im Vordergrund. Wir werden über Inhalte und Ergebnisse des Projektes zu gegebener Zeit informieren.

07. November 2019

Nächste Sitzung des Runden Tisches Großenkneten mit dem „Begleitgutachter“ Dr. Hannappel

Die Arbeit am Runden Tisch geht in seine entscheidende Phase mit Vorstellung des hydrogeologischen Gutachtens durch den Sachverständigen des OOWV sowie seiner Begleitung durch HYDOR. Aufgrund der trockenen Jahre und des zunehmenden Wasserbedarfes in der Region bestehen gravierende Konflikte zwischen den Ansprüchen des Wasserversorgers und den Befürchtungen der örtlichen Bevölkerung hinsichtlich u.a. der ökologischen Auswirkungen der Grundwasserentnahmen, die möglichst im Vorfeld des Wasserrechtsantrages einvernehmlich gelöst werden sollen. (weitergehende und aktuelle Informationen dazu jeweils auf www.oowv.de)

16. Oktober 2019

UBA-Fachgespräch „Entwicklung praxisrelevanter Risikominderungsmaßnahmen und einer guten fachlichen Anwendung für Stallinsektizide (PT 18) und Stalldesinfektionsmittel (PT 03) für den Umweltbereich“

In den Räumen der Bundespressekonferenz in Berlin wurde das abschließende Fachgespräch zum FuE-Vorhaben „Stall“ seitens der ARGE Ramboll Deutschland GmbH / TiHo Hannover und HYDOR mit eingeladenen Experten aus Deutschland erfolgreich durchgeführt. Ziel des Expertengespräches war es, die Frage: „Wie können Umwelteinträge von Desinfektionsmitteln und Insektiziden aus der Tierhaltung minimiert bzw. verhindert werden - ohne die Tiergesundheit zu gefährden?“ zu beantworten. Dazu konnten für den Abschlussbericht des Projektes, der im Frühjahr 2020 auf den Seiten des Umweltbundesamtes veröffentlicht werden soll, wichtige Impulse gesammelt werden.

02. Oktober 2019

Projekt: „Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse“

im Auftrag des Umweltbundesamtes durch die ARGE Ramboll Deutschland GmbH / IfÖl GmbH und HYDOR erfolgreich abgeschlossen. Der Abschlussbericht wird demnächst auf der Seite des Umweltbundesamtes zur Verfügung stehen (eine Projektskizze findet sich unter „Projekte“ auf unserer Seite). Die Projektergebnisse weisen mögliche Lösungen für das aktuell durch den Klimawandel immer stärkere Problem des Wasserabflusses insbesondere in den hügeligen Mittelgebirgsräumen Deutschlands aus.

30. September 2019

Studie: Methode zur Ermittlung des Phosphoreintrags über das Grundwasser in den Barleber See bei Magdeburg für die Landeshauptstadt erfolgreich abgeschlossen

Bei dem für die Naherholung in Magdeburg bedeutenden Badesee erfolgte bereits 1986 – erstmalig in der DDR - eine Sanierung mit Aluminiumsulfat, die den chemischen und ökologischen Zustand des Sees über viele Jahre stabilisieren konnte. Nach 30 Jahren waren dann aber ab dem Jahr 2016 abrupt erhebliche Phosphor-Konzentrationsanstiege und Massenentwicklungen von Cyanobakterien zu be­obachten, die die Nutzung des Sees einschränkten. Vor einer weiteren chemisch induzierten Sa­nie­rung sollten daher zunächst mögliche externe Phosphor-Eintragsfrachten ermittelt werden, um die Nachhaltigkeit der Maßnahme gewährleisten zu können. Dies konnte durch unsere Quantifizie­rung der grundwasserbürtigen Phosphorfrachten in den Barleber See mit nur 13 kg/a im Zustrom erreicht werden. Wir werden demnächst auch in der Zeitschrift KW der DWA über die Studie berichten. Weitere Informationen finden sich hier: Link

26. September 2019

Landeskonzept zum zukünftigen Umgang mit sog. „Alt-Grundwassermessstellen“ in Brandenburg erarbeitet

Im Auftrag des Landesamtes für Umwelt Brandenburg konnte erstmals ein grundlegendes Konzept für den zukünftigen Umgang mit „alten“, nicht mehr im Gebrauch befindlichen Grundwassermessstellen erarbeitet werden, das dem Gefährdungspotential dieser zumeist maroden Bauwerke für das Grundwasser gerecht wird. Auf dem Grundwasser-Kolloquium des Landesamtes für Umwelt am 26.09.2019 in Potsdam-Groß Glienicke stellte Herr Hannappel die Grundzüge des Konzeptes vor.

12. August 2019

Erstmalig wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Abwasser aus einer Gülleaufbereitungsanlage in ein oberirdisches Fließgewässer in Deutschland erteilt

Auf Grundlage eines „Fachbeitrages zur Wasserrahmenrichtlinie“ der HYDOR Consult GmbH wurde seitens einer Wasserbehörde in Niedersachsen auf Basis der §§ 8, 9 und 10 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erstmalig in Deutschland die Erlaubnis erteilt, gereinigtes Abwasser aus einer Gülleaufbereitungsanlage mit angeschlossener Umkehrosmose in ein Gewässer II. Ordnung einleiten zu dürfen. Diese Technologie wird dringend benötigt, um die Nährstoffüberschüsse in der Region minimieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Grundwassers leisten zu können.

13. Juli 2019

DWA-Fachgremium Grundwasser/Seeinteraktion: „Methoden zur Charakterisierung von Grundwasser-See-Systemen und deren Interaktion“

Im neuen Fachgremium der DWA bringt Herr Dr. Stephan Hannappel die Erfahrungen aus verschiedenen Projekten der HYDOR Consult GmbH zu den hydraulischen Wechselwirkungen Grundwasser-Seen in die Expertenrunde mit ein. Ziel des Fachgremiums ist die Erarbeitung einer Publikation. Wir halten Sie dazu her auf dem Laufenden.

12. Juni 2019

Vortrag von Stephan Hannappel auf der Tagung „Wasserwirtschaft und Landwirtschaft 2.0“ des Sachverständigenkuratoriums e.V. und der Universität Trier am 24./25.10.2019 in Fulda

Auf Einladung des SVK e.V. spricht Herr Hannappel zum Thema „Aufklärung der Ursachen des Eintrages von Antibiotikawirkstoffen im Grundwasser landwirtschaftlich geprägter Regionen“ und wird dazu über die umfangreichen Untersuchungsergebnisse der Forschungsprojekte im Auftrag des Umweltbundesamtes sowie des niedersächsischen NLWKN berichten.
Das Tagungsprogramm können sie hier (PDF) einsehen.

01. Mai 2019

Vortrag von Stephan Hannappel beim Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) NRW am 01./02.07.2019 in Essen

Anlässlich der Tagung der BEW GmbH in Essen spricht Herr Hannappel zum Thema: „Qualitätssichernde Anforderungen an Bau und Betrieb von Grundwassermessstellen“. Dabei kann er auf seine Erfahrungen im Projekt im Auftrag des LANUV NRW zu qualitätssichernden Untersuchungen an Grundwassermessstellen zurückgreifen.

15. April 2019

Vortrag von Stephan Hannappel auf der Klausurtagung der Geschäftsführer der Kreis- und Regionalbauernverbände am 22.05. und 23.05.2019 in Ueckermünde

Auf Einladung des Landesbauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern (BV-MV) berichtet Herr Hannappel aus dem aktuellen Anlass der anstehenden Novellierung der Düngeverordnung (DüV) über Möglichkeiten der „Fundstellenaufklärung von Nährstoffeinträgen ins Grundwasser und Bewertung des chemischen Zustandes eines Grundwasserkörpers“. Das Thema wird in vielen Ländern aktuell sehr kontrovers zwischen Wasser- und Landwirtschaft diskutiert.

01. April 2018

Interview mit Stephan Hannappel in der landwirtschaftlichen Fachzeitschrift „SuS“ zu den „roten Gebieten“

In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „SuS“ (Schweinezucht und Schweinemast) äußert sich Herr Hannappel im Rahmen eines „Brennpunkt“-Interviews der Redaktion zu hydrogeologischen Aspekten der räumlichen Abgrenzung der sog. „roten Gebiete“ in Deutschland, also den Grundwasserkörpern im schlechten chemischen Zustand wegen Nitrat. Sie können das Interview auf der Seite der „SuS“ online nachlesen oder hier downloaden.

01. März 2019

Neue Veröffentlichung in der „HyWa (Hydrologie und Wasserbewirtschaftung) zum Thema „Hintergrundgehalte im Grundwasser“

Im Auftrag des Landesbetriebes Hochwasserschutz und Wasserwesen erarbeiteten wir für eine große Zahl anorganischer Haupt- und Nebeninhaltsstoffe sowie Spurenelemente des Grundwassers in den hydrogeologischen Bezugseinheiten des Landes geogene Hintergrundwerte, die im Vergleich mit den Schwellenwerten der Grundwasserverordnung dazu verwendet werden, die Grundwasserkörper in den „guten“ oder „schlechten“ chemischen Zustand zu versetzen.

Sie können den in der HyWa dazu erschienenen Artikel auf der Internetseite der HyWa unter www.hywa-online.de oder hier (PDF) downloaden.

28. Februar 2019

In eigener Sache: Elzbieta Rejman-Rasinska geht nach 42 Jahren Berufstätigkeit als Geologin in den Ruhestand

Frau Rejman begann Ihre berufliche Laufbahn nach dem Studium an der Technischen Universität Krakau 1977 als Quellenoberinspektorin bei der Gemeinschaft der Krakauer Kurorte-Heilstätten. 1983 erfolgte Ihre Ernennung durch das Bezirksbergamt in Krakau zur Lagerstätten-Ingenieurin. Nach Ihrer Übersiedelung nach Deutschland war Sie u. a. als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Wasserchemie und chemische Balneologie der Technischen Universität München angestellt. Seit 2002 arbeitete Frau Rejman in unserem Unternehmen und erwarb sich dabei große Verdienste u. a. in der hydrogeologischen Feldbetreuung unzähliger Bohrungen beim Bau von Grundwassermessstellen und Brunnen in der nordostdeutschen Region. Ihr Detailierungsgrad bei der petrographischen Ansprache von Lockersedimenten war vorbildlich. Frau Rejman wird unser Unternehmen auch nach Erreichung der Altersrente gerne weiter in Teilzeit unterstützen, darüber freuen wir uns sehr.

01. Februar 2019

Kalktuff-Vorkommen an der Quelle der Radegast bei Gadebusch in Westmecklenburg nachgewiesen

Durch Untersuchungen im Auftrag des Bauamtes Gadebusch konnte direkt an der Quelle des Flusses Radegast ein im Binnenland seltenes Kalktuff-Vorkommen in Kooperation mit der IHU GmbH nachgewiesen. Im Labor der IHU analysierte Proben ergaben einen Calciumcarbonatgehalt von mehr als 90 % und damit den chemischen Nachweis eines Reinkalkes. Dieser entsteht beim Austritt des Grundwassers an der Quelle und die damit verbundenen physiko-chemischen Änderungen der maßgeblichen Steuerungsparameter (pH-Wert, Temperatur) des Wassers. Die Stadt Gadebusch wird das bisher unbekannte Vorkommen zukünftig für den Tourismus bekannt machen. In der Fachzeitschrift TELMA der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde e.V. wird zu dem Fund in Kürze ein Fachartikel erscheinen.

Eine Kurzbeschreibung des Projektes finden Sie hier.

21. Januar 2019

„QS“-Leitfaden NRW ist jetzt online!

Der (unten angekündigte) „QS-Leitfaden“ ist jetzt – sowie auch weitere Updates der WRRL-Grundwasserleitfäden - auf den Internetseiten des LANUV online verfügbar:

https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/wasser/pdf/QS-Leitfaden_Grundwassermessstellen_20181130_mit_Anhang_korr_.pdf

Damit steht er allen an der Qualitätssicherung von Grundwassermessstellen Interessierten in Deutschland zur „messstellenscharfen“ Anwendung zur Verfügung. Für das WRRL-Messnetz in NRW wird er sukzessive in den nächsten vier Jahren unter unserer Beteiligung angewendet, damit die Daten der Messstellen (möglichst) zweifelsfrei für die Zwecke der Wasserrahmenrichtlinie verwendet werden können.

14. Dezember 2018

Leitfaden zur Anwendung von Qualitätsanforderungen an Grundwasserstands- und -gütemessstellen nach EG-WRRL in Nordrhein-Westfalen für das LANUV NRW erfolgreich abgeschlossen und den beteiligten Fachbehörden in separaten Workshops präsentiert

Ziel des Projektes war es, auf Basis von bereits vorhandenen Messstellendokumenten und Beschaffenheitsdaten sowie vor-liegenden und nachrecherchierten Stammdaten und anhand einer Pilotierung, die eine Eignungsprüfung an ausgewählten Messstellen umfasste, den baulichen und funktionstechnischen Ist-Zustand des gesamten WRRL-Gütemessnetzes zu analysieren und in Form sog. „Messstellenpässe“ zu dokumentieren. Andererseits war auch die Entwicklung eines Handlungskonzeptes zur Qualitätssicherung des zukünftigen Messnetzbetriebes ein zentraler Projektbestandteil. Die Qualitätsanforderung an Grundwasserstands- und Grundwassergütemessstellen sollten im o.g. „Leitfaden dokumentiert werden.

Nähere Informationen finden Sie hier (PDF) und in Kürze auf der Seite des LANUV zur EU-WRRL (www.flussgebiete.nrw), dort wird der Leitfaden in Gänze publiziert, wir informieren dazu weiterhin.

03. Dezember 2018

Neuer Artikel zu Antibiotika-Funden im Grundwasser in Niedersachsen in der Zeitschrift Grundwasser

Die Belastung des Grundwassers durch Antibiotika aus der Gruppe der Sulfonamide und Trimethoprim wurde in Niedersachsen in Gebieten mit hohem Viehbesatz an 159 oberflächennahen Grundwassermessstellen untersucht. Die Indikatoren Carbamazepin und Acesulfam-K zeigen den möglichen Einfluss häuslicher Abwässer aus Kleinkläranlagen. Die ausschließliche Verkehrsfähigkeit einiger Ausgangswirkstoffe als Tierarzneimittel belegt eine landwirtschaftliche Herkunft.

32 Messstellen enthielten Antibiotikawirkstoffe, die sowohl in der Tier-, als auch in der Humanmedizin Verwendung finden. 16 Messstellen enthielten ausschließlich das Tierarzneimittel Sulfadimidin. Bei neun Messstellen ist aufgrund des Fundspektrums eine Mischbelastung mit Humanarzneimitteln aus häuslichem Abwasser möglich. Funde von Sulfadiazin und Sulfamethoxazol an fünf Messstellen erfordern eine weitere Aufklärung. Für weitere zwei Messstellen belegt eine Detailuntersuchung eine landwirtschaftliche Quelle und einen Abwassereintrag. Lediglich an zwei Messstellen überstiegen die Funde den vom Umweltbundesamt vorgeschlagenen Schwellenwert. Neben landwirtschaftlichen Quellen erwiesen sich Kleinkläranlagen als bedeutende Eintragsquelle für Antibiotikawirkstoffe. Aufgrund der häufigen Kombinationsfunde von Wirkstoffen sollte neben einem Schwellenwert für Einzelstoffe auch ein Summenschwellenwert diskutiert werden. Den kompletten Artikel der Kolleg*innen des NLWKN und des UBA finden Sie hier (PDF).

08. August 2018

Neuer Artikel in der Zeitschrift „Grundwasser“ zum Nitratabbau

Über die Untersuchungen im Auftrag des Landesbetriebes für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) zum Nitratabbau im Grundwasser in Sachsen-Anhalt wird im Heft 4 des Jahrgangs 2018 der Zeitschrift Grundwasser ein Fachbeitrag von Stephan Hannappel, Claudia Köpp und Elzbieta Rejman-Rasinska erscheinen. Der Beitrag wurde seitens des Redaktionsausschusses der nach Begutachtung durch zwei unabhängige Gutachter (peer-Review) angenommen und erscheint demnächst auch online unter: https://link.springer.com/journal/767

03. August 2018

In Rathenow wirkt sich die Dürre auch auf das Grundwasser aus…

Wegen der Trockenheit ist auch der Grundwasserpegel rund um Rathenow erheblich gefallen. Geht das so weiter, könnten historische Tiefstände erreicht werden. Die Trinkwasserversorgung gefährdet das nicht“…so berichtet die „Märkische Allgemeine Zeitung“ nach einem Interview mit Stephan Hannappel. Nachlesen können Sie das hier (PDF) oder unter:

http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Rathenow/Grundwasser-Gutachter-zieht-erste-Bilanz

Die in den vergangenen Jahren oft bestehenden hohen Grundwasserstände haben sich also gerade in das Gegenteil gedreht, werden jedoch weiterhin in dem Projekt detailliert beobachtet, um dadurch möglichst verschiedene hydrologische Szenarien abdecken zu können.