Umweltbundesamt veröffentlicht Studie zur modellgestützten räumlichen Identifizierung landwirtschaftlicher Gebiete mit hohem Risiko der Belastung des Grundwassers durch die Versickerung von Pflanzenschutzmitteln unter Beteiligung von HYDOR

Untersucht werden sollte, welche Anpassungen national erforderlich sind, um eine angemessene und zuverlässige Vorhersage des Versickerungspotenzials von Wirkstoffen und Metaboliten mit der Methode räumlicher Modellierung für die landwirtschaftliche Fläche in Deutschland zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurde die Implementierung zusätzlicher Prozesse des Wasserhaushalts in der ungesättigten Bodenzone in PELMO untersucht. Unter Einbeziehung eines Expertenrats wurde beschlossen, eine neue Version von GeoPELMO DE zu entwickeln, in der die Prozesse chromatographisches Fließen (Matrixfluss) und präferentielles Fließen (Makroporenfluss) sowie Oberflächenabfluss (Runoff) und Drainage berücksichtigt werden. Infolgedessen war eine umfangreiche Sichtung und Anpassung bundesweit verfügbarer Boden-, Klima- und Grundwasserdaten notwendig. Zusätzliche Untersuchungen wurden anhand von Lysimeterstudien und Monitoringdaten aus Dänemark für eine mittlere Kalibrierung des Makroporenflusses in drei Bodenklassen durchgeführt. Hierbei konnten wir unsere hydrogeologische Expertise in das Projekt einbringen.

Den umfangreichen Forschungsbericht können Sie sich hier herunterladen: https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11850/publikationen/2026-02/33_2026_TEXTE.pdf