Zu dem im Jahr 2024 im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) durchgeführten Projekt „Bestandsaufnahme zur landseitigen Ausbreitung von Salz am Nord-Ostsee-Kanal (NOK) über den Wirkungspfad Kanalwasser / Grundwasser / Boden / Vegetation“ sind nun die wichtigsten Ergebnisse als Fachartikel veröffentlicht. Der Kanal führt salinares, insbesonders durch die Ostsee beeinflusstes Wasser primär Richtung Nordsee ab. Auf der 98 Kilometer Passage nach Südwesten quer durch Schleswig-Holstein kann dieses Wasser potenziell die Umgebung durch austretendes Kanalwasser in die Umgebung schädigen. Durch den überwiegend effluenten Austritt des Grundwassers in den Kanal wird dies jedoch wirksam verhindert. Nur in Einzelfällen konnte anhand des kanalbegleitenden Monitorings des oberflächennahen Grundwassers ein salinarer Einfluss im Grundwasser nachgewiesen werden. Dieses Monitoring sollte fortgeführt und intensiviert werden.
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