Startschuss für eine Moor-Wiedervernässung im Landkreis Uckermark im nördlichen Brandenburg erfolgt

Bei der Maßnahmenfläche handelt es sich um Moorboden (degradierter Torf) mit mehreren Metern Mächtigkeit, z.T. muddeunterlagert. Entstanden ist die jetzige, lange Zeit als Grünland genutzte Niederung aus zwei Verlandungsmooren, auf denen wegen seitlicher Grundwasserzutritte Quellmoortorfe aufgewachsen sind. Ziel ist die Wiederanhebung des Wasserstandes in der Niederung zugunsten des natürlichen Klimaschutzes (Schutz und Wiederherstellung von Kohlenstoff bindendem Moorboden). Außerdem soll die Maßnahme dem Wasser- und Stoffrückhalt dienen und Lebensraum für feuchtgebietsliebende Tiere und Pflanzen schaffen. In den nächsten Monaten wird dazu unter der Koordination von HYDOR durch ein beauftragtes Bauunternehmen eine Flachabtorfung vorgenommen, Kleingewässer angelegt und Entwässerungsgräben verfüllt.

Die folgenden beiden Bilder zeigen das im Gelände aufgestellte Bauschild zur Information der Öffentlichkeit und die zeitliche Entwicklung der Moorwasserstände in den letzten drei Monaten an vor Ort installierten Moorwasserstandsmessstellen.